https://www.faz.net/-gqe-9s1rl

Zahlungsabwickler Wirecard : „Was wir heute machen, bringt in zehn Jahren kein Geld mehr“

Die Zukunft im Blick: Wirecard-Chef Markus Braun Bild: Bloomberg

Markus Braun will dem Zahlungsabwickler Wirecard eine andere Gestalt geben. Er setzt auf die Macht von Daten, um neue Geschäfte aufzubauen. Und scheut dabei keine Vergleiche mit Google.

          4 Min.

          Markus Braun hält Apple Pay für eine hübsche Sache. Der Dienst des amerikanischen Elektronikkonzerns erlaubt es, im Supermarkt und in anderen Geschäften mit dem Smartphone zu bezahlen. Apple hat dieser Art des Bezahlens nach Einschätzung Brauns auch in Deutschland einen Schub gegeben, und er profitiert davon. Denn der von ihm geführte Zahlungsabwickler Wirecard aus Aschheim bei München liefert Technologie, die Händlern den Einsatz von Apple Pay ermöglicht. Und doch sieht Braun Apples Angebot nur als einen „Mosaikstein“ auf dem Weg in die Zukunft des Bezahlens.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Richtig begeistern kann er sich im Gespräch mit der F.A.Z. in New York, wenn er über Bezahllösungen spricht, bei denen es nicht einmal mehr notwendig ist, an einer Kasse ein Smartphone an ein Lesegerät zu halten. Zum Beispiel einen Ansatz, wie ihn Wirecard im Rahmen einer jetzt verkündeten Allianz mit dem französischen Unternehmen SES-Imagotag verfolgen will.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Eine Randfigur? Kronprinz Wilhelm von Preußen (r.) mit Joseph Goebbels (M.) und Georg Heinrich von Neufville beim Polizeisportfest 1933 in Berlin

          Coup von Böhmermann : Alles ans Licht

          TV-Moderator Jan Böhmermann hat die vier Gutachten zu den Entschädigungsansprüchen des Hauses Hohenzollern veröffentlicht. Jetzt kann die Öffentlichkeit endlich frei über den Fall diskutieren.
          Der Verleger Holger Friedrich hat sich gleich in mehreren Punkten verrechnet.

          „Berliner Zeitung“ : Verleger Friedrich hat sich verspekuliert

          Stasi-Vorwürfe, Interessenkonflikt und nun auch noch eine Abfuhr des Berliner Senats. Für den IT-Millionär Holger Friedrich erweist sich sein Investment in den Berliner Verlag als echtes Problem. Sein Geschäftsmodell steht in Frage.