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Smartphone-Nutzung : Junge Menschen brauchen keine Handyverbote

  • -Aktualisiert am

Handyverbote sind sinnlos: Kinder brauchen Unterstützung und Begleitung von Erwachsenen, die nicht wegschauen, weil sie die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder verteufeln. Bild: dpa

Die Forderung nach einem Handyverbot zum Schutz junger Menschen ist vor allem ein Ausdruck von Hilflosigkeit. Dabei wären in Sachen Medienerziehung zuerst Mütter und Väter gefordert – auf Schulen ist kein Verlass.

          Wenn etwas hochgefährlich ist, muss es verboten werden – keine Frage. Oft werden Verbote aber zu schnell ausgesprochen; es gibt wirksamere und günstigere Lösungen. Die sind jedoch schwerer zu verstehen und zu erklären und besänftigen Ängste nicht sofort. Politiker, aber bei weitem nicht nur sie, sind deshalb anfällig für Verbote, wie man gut im Umweltbereich beobachten kann. Auch wenn es um Suchtgefahren geht, wird manchmal zu schnell ein Verbot gefordert. Kommen dann noch Kinder und Jugendliche ins Spiel, fällt es umso schwerer, Ängste beiseitezuschieben und in Ruhe zu überlegen, welche Maßnahmen angemessen sind.

          Das gilt für die Handynutzung junger Menschen. Die Angst vor einer Online-Sucht treibt immer wieder Erwachsene zu der Forderung, die mobilen Minicomputer aus den Kinder- und sogar Jugendzimmern zu verbannen. Vor kurzem forderte eine Regierungsberaterin ein Smartphone-Verbot für Kinder unter 14 Jahren und setzte dies mit dem Schutz junger Menschen vor Alkohol und anderen Drogen gleich. Sie verwies zudem auf die Gefahr der sexuellen Ausbeutung im Internet. Das Anliegen, junge Menschen vor alldem schützen zu wollen, ist ehrenhaft – ein Handyverbot hilft aber nicht.

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          Lisa Becker

          Redakteurin in der Wirtschaft

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