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Nach Sicherheitslücke : Intel warnt vor seinen Updates

  • Aktualisiert am

Ein Intel-Chip. Bild: EPA

Zu Jahresanfang wurde die größte Sicherheitslücke aller Zeiten in Computerchips gefunden. Viele Firmen brachten Software-Updates – doch jetzt warnt Intel vor seinen eigenen.

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          Nach der Entdeckung von Sicherheitslücken bei Chips warnt Intel vor der Installation seiner Schutz-Updates. Die zuvor bereitgestellten Sicherheits-Updates seien fehlerhaft, teilte der Konzern am Montag mit. Sie hätten unter anderem zur Folge, dass Computer öfter als unter normalen Umständen hochgefahren würden. An der Lösung des Problems werde gearbeitet.

          Forscher hatten jüngst über Schwachstellen in verschiedenen Computerchips berichtet, über die Hacker an vertrauliche Nutzerdaten von PCs, Smartphones und anderen Geräten gelangen könnten. Die Meltdown und Spectre genannten Schwachstellen ermöglichen, dass Angreifer an vertrauliche Daten gelangen.

          FAZ.NET erklärt: Was hinter der Chip-Lücke steckt.

          Für Meltdown ist so gut wie jeder Intel-Chip seit 1995 anfällig, wahrscheinlich auch die Prozessoren von AMD und ARM. Spectre betrifft nahezu alles, darunter Rechner, Smartphones und Cloud-Server, unabhängig vom Betriebssystem.

          Kunden hatten sich bereits beschwert, dass die Sicherheits-Updates Computer verlangsamten.

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