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Mensch gegen Maschine : Tischtennisprofi Ovtcharov duelliert sich mit Roboter

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Auf der Hannover Messer liefern sich ein Roboter und der Tischtennisprofi Ovtcharov ein Duell. Bild: dpa

Das deutsche Tischtennis-Ass Dimitri Ovtcharov hat schon so manchen Gegner das Fürchten gelehrt. Ob ihm das auch im Duell mit einem Roboter gelingt?

          Forpheus ist etwa drei Meter groß, hat eine piepsige Frauenstimme und spielt Tischtennis fast so gut wie ein Profi. Auf der weltgrößten Industrieschau Hannover Messe misst sich der Roboter am Sonntag kurz vor der Eröffnung mit dem deutschen Tischtennis-Profi Dimitri Ovtcharov.

          Mit zwei Kameras analysiert der Roboter die Bewegungen seines Gegners, sieht mit 80 Berechnungen pro Sekunde voraus, wo der Tischtennisball landen wird und spielt dann entsprechend. „Gut gemacht“, lobt die Maschine der japanischen Firma Omron den Profi in einer hohen Stimme, die an einen Charakter aus einem Anime-Film erinnert. „Das macht richtig Spaß.“

          Der Roboter kann Menschen das Tischtennis beibringen – für den Profi wirft er mit seinem metallenen Arm scharfe Bälle, für einen Amateur spielt er einfachere Bälle. Ovtcharov schmunzelt: „Mit dem Roboter könnte ich einige Spielzüge lernen.“ Schmettert der Profi den Ball allerdings mit speziellen Tricks oder gibt dem Ball einen Drall, kann der Roboter nicht mithalten. Doch er lernt dazu und macht es das nächste Mal richtig.

          Verkaufen will Omron den Roboterlehrer nicht, für Tischtennisclubs sei er zu teurer. Marketingmanager Lucian Dold erklärt: „Die Techniken des Roboters gibt es heute schon in vielen Fabriken – wir wollen den Leuten anschaulich zeigen, wie künstliche Intelligenz funktioniert.“

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