https://www.faz.net/-gqe-940po

Hackerangriff : Daten von 57 Millionen Uber-Kunden gestohlen

  • Aktualisiert am

Namen, Telefonnummern und E-Mailadressen wurden von Hackern bei dem Angriff auf Uber erbeutet. Bild: AFP

Uber ist Opfer eines Hackerangriffs geworden, bei dem die Daten von 57 Millionen Kunden erbeutet wurden. Nun werden brisante Vorwürfe gegen das Unternehmen laut.

          1 Min.

          57 Millionen Kunden sind Opfer eines Hackerangriffs auf Uber geworden. Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ berichtet, fand die Cyberattacke bereits vor über einem Jahr statt. Bei der Attacke im Oktober 2016 erbeuteten die Hacker Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von mehr als 50 Millionen Uber-Kunden, wie das Unternehmen „Bloomberg“ am Dienstag mitteilte. Darüber hinaus gerieten auch 600.000 Führerscheinnummern in den Besitz der Angreifer. Sensiblere Daten wie Kreditkarten- oder Sozialversicherungsnummern sollen jedoch nicht gestohlen worden sein.

          Der amerikanische Fahrdienstanbieter geht nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass die gestohlenen Informationen genutzt wurden. Die Identitäten der betroffenen Personen möchte Uber nicht enthüllen.

          Für das Unternehmen könnte der Fall noch einigermaßen brisant werden. Anstatt den Angriff den zuständigen Behörden zu melden, soll der Konzern den Hackern 100.000 Dollar gezahlt haben, damit diese die Daten löschen. Sicherheitschef Joe Sullivan und einer seiner Mitarbeiter mussten aufgrund der Vertuschung des Datendiebstahls bereits ihre Posten räumen.

          Weitere Themen

          Türkei treibt Syrien-Offensive voran Video-Seite öffnen

          70.000 Menschen auf der Flucht : Türkei treibt Syrien-Offensive voran

          Die türkischen Angriffe im Norden Syriens reißen nicht ab. Besonders betroffen sind die Städte Ras al Ain und Tel Abjad, die mit Artillerie und Kampfjets unter Beschuss genommen werden. Laut UN-Welternährungsprogramm sind schon über 70.000 Menschen von hier geflohen.

          Zuckerberg im Kreuzfeuer

          Kritische Fragen zu Libra : Zuckerberg im Kreuzfeuer

          Facebook-Gründer Mark Zuckerberg steht unter Druck. Im Repräsentantenhaus muss er die geplante Kryptowährung Libra verteidigen. Die Abgeordneten befürchten, sie könne den Dollar gefährden und damit die Weltpolitik beeinflussen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.