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Genfer Autosalon : Niederländische Firma will 2019 erstes fliegendes Auto verkaufen

  • -Aktualisiert am

Das fliegende Auto von Pal-V, am 6. März auf dem Genfer Autosalon. Bild: AP

Auf dem Genfer Autosalon wird die Zukunft Realität: Die niederländische Firma Pal-V präsentiert ihr fliegendes Auto – und will schon bald mit der Auslieferung beginnen.

          Die niederländische Firma Pal-V hat auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit ein fliegendes Auto vorgestellt. Bereits jetzt nimmt das Unternehmen mit Sitz in Raamsdonksveer, südöstlich von Rotterdam, Bestellungen entgegen. Das erste Modell soll ab dem kommendem Jahr ausgeliefert. Nach Angaben des Herstellers soll sich das Vehikel am Boden mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde fortbewegen können; und in der Luft sogar bis zu 180 km/h schnell sein. Dabei wird eine maximale Flughöhe von über 3000 Metern erreicht sowie eine reine Flugreichweite von 560 Kilometern.

          Das niederländische Unternehmen gibt an, ihr Produkt brauche weniger als zehn Minuten, um sich von einem Auto in ein Flugzeug zu transformieren. Die ersten beiden Ausführungen werden mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor ausgeliefert – für die Zukunft plane man jedoch die Umstellung auf einen rein elektrischen Antrieb, wie das Unternehmen der Huffington Post mitteilte.

          Während die ersten neunzig Stück als limitierte Version erscheinen werden und auf einen stolzen Einzelpreis von etwa einer halben Millionen Euro kommen sollen, wird die reduzierte Sport Edition etwa 300.000 Euro kosten.

          Ob sich die Idee von einem Flugzeug-Auto-Hybriden durchsetzt bleibt aber abzuwarten. Auch in Deutschland wird an der Verwirklichung dieser Vision gearbeitet – jedoch mit einem anderen Ziel: Die Volocopter GmbH aus dem süddeutschen Bruchsal beispielsweise, versteht fliegende Autos eher als autonome Flugtaxis, wie Geschäftsführer Florian Reuter erzählt. Statt wie bislang an manuell fliegenden Autos zu forschen, fokussiere sich sein Unternehmen auf Senkrechtstarter, die ihre Passagiere mit einem Autopiloten an ihr Ziel bringen. „Die können überall abheben und jeder kann sie nutzen.“ Dieses Konzept überzeugte den Autohersteller Daimler offenbar so sehr, dass dieser vergangenes Jahr in das deutsche Start-Up investierte.

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