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Tim Sweeney im Portrait : Der Fortnite-Milliardär

Der Erfolg ist Tim Sweeney nie zu Kopf gestiegen. Bild: Getty

Tim Sweeney ist ein Tüftler, der Rasenmäher und Handys zerlegt. Mit seinem Spiele-Studio Epic Games ist er reich geworden – doch sein größter Erfolg hebt gerade erst ab.

          Auf seinen Wanderungen in den Wäldern sammelt Tim Sweeney manchmal Steine. Viel analoger und naturverbundener geht es kaum. Vielleicht ist das der Ausgleich für seine sehr digitale Arbeit. Tim Sweeney entwirft Computerspiele, und das schon, seitdem er ein kleiner Junge war. Er selbst schätzt, dass er im Alter zwischen 11 und 15 Jahren etwa 10.000 Stunden programmiert hat, darunter auch einige Spiele, die er allerdings nie veröffentlichte. Sein Erstlingswerk, das Spiel ZZT aus dem Jahr 1991, vertrieb er noch aus dem Kellerraum seines Elternhauses. Vier bis fünf Kopien am Tag verkaufte der damals 20 Jahre alte Amerikaner. Es war der Beginn von Epic Games, doch Sweeneys epische Spiele-Geschichte geht gerade erst richtig los.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Sein Vermögen schätzt Bloomberg auf 5 bis 8 Milliarden Dollar. Das hängt vor allem mit dem sagenhaften Erfolg des Spiels Fortnite zusammen. Das ist ein sogenanntes Multiplayer-Spiel, in dem bis zu 100 Gegner aufeinandertreffen und am Ende ein Überlebender als Sieger hervortritt. Das Spiel ist kostenlos und hat sich in den vergangenen Monaten zu einem Phänomen vor allem unter Jugendlichen entwickelt. Doch nicht nur in Kinderzimmern wird gezockt: Sein Tor im Fußball-WM-Finale feierte der Franzose Antoine Griezmann mit einem Tanz, den sonst die Spielfiguren aus Fortnite vorführen. Geld verdient Epic Games damit, dass Nutzer für Spielinhalte bezahlen, also etwa ihren Figuren die Tänze beibringen oder sie besonders kleiden oder aussehen lassen. Mehr als 125 Millionen Spieler gibt es rund um die Welt, die Marktforscher von Superdata beziffern den Umsatz des Spiels alleine bis Mai auf 1,2 Milliarden Dollar.

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