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Wirtschaftskonflikt mit China : Fedex verklagt die amerikanische Regierung im Huawei-Streit

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Fedex kann die Sanktionen gegen Huawei nicht umsetzen, sagt das Unternehmen. Bild: Reuters

Donald Trump hat den chinesischen Tech-Konzern Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt. Unter den Folgen leiden auch andere.

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          Der Logistikkonzern Fedex hat nach Konflikten um die Zustellung von Huawei-Paketen die amerikanische Regierung verklagt. Das Unternehmen lehnt es ab, vom Handelsministerium gegen chinesische Firmen verhängte Sanktionen durchzusetzen. Es sei „eine unmögliche Last“, Millionen von täglichen Lieferungen im Netzwerk auf Herkunft und Inhalt zu prüfen, begründete Fedex in der Nacht auf Dienstag die bei einem Bundesbezirksgericht in Washington DC eingereichte Klage.

          Das amerikanische Handelsministerium erklärte auf Nachfrage, die Klage noch nicht geprüft zu haben. Ein Sprecher kündigte aber an, dass das Ministerium seine Rolle beim Schutz der Nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten verteidigen werde. Fedex machte in seinem Statement indes deutlich, dass der Konzern amerikanische Exportkontrollgesetze grundsätzlich unterstütze.

          Zuvor hatte es Spannungen zwischen Fedex und dem chinesischen Technikunternehmen Huawei gegeben. Chinas Behörden ermitteln seit Mai gegen Fedex, weil das Unternehmen mehrere Pakete von Huawei in die Vereinigten Staaten umgeleitet hatte. Fedex entschuldigte sich und sagte, die Pakete seien versehentlich fehlgeleitet worden.

          Die Regierung des Präsidenten Donald Trump hatte Huawei im Streit mit China im Mai auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu amerikanischen Partnern strengen Kontrollen unterliegen. An der Börse geriet Fedex zuletzt wegen befürchteter Vergeltungsaktionen Chinas unter Druck.

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