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FAZ Plus Artikel Facebook gegen Apple : Schlammschlacht der Tech-Giganten

Soziales Netzwerk: Facebook-App auf einem iPhone Bild: AFP

Facebook und Apple bezeichnen das Geschäftsmodell des jeweils anderen als gefährlich. Was steckt dahinter?

          Die Wortwahl ist erstaunlich: Internetnutzer sollten nicht in ein „Stockholm-Syndrom“ verfallen. Sie sollten den Unternehmen nicht glauben, dass sie – die Nutzer – ihnen am Herzen liegen und die Unternehmen nicht bloß ihre Produkte für viel Geld verkaufen wollen. Das sagte ausgerechnet Mark Zuckerberg, Gründer und Chef von Facebook, jetzt in einem Interview mit Blick auf den Elektronikkonzern Apple. Zur Erinnerung: Das Stockholm-Syndrom hat seinen Namen von einer Geiselnahme in Schweden im Jahr 1973, bei der die Opfer eine so starke emotionale Bindung zu den Tätern aufbauten, dass sie um Gnade für die Geiselnehmer baten und sie sogar im Gefängnis besuchten. Die Unternehmen als Täter, die Nutzer als abhängige Opfer – auf diese sprachliche Ebene begibt sich der Facebook-Chef, wenn er sich gegen Kritik von Apple und anderen Technologieunternehmen wehrt.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Zuckerberg steht unter starkem Druck, seitdem der Missbrauch von Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern öffentlich wurde. Er selbst gehe davon aus, dass es einige Jahre dauern wird, bis sich sein Unternehmen davon erholt haben wird, und gab sich zuletzt kleinlaut. Doch gegen andere Technologiekonzerne aus dem Silicon Valley schlägt er wortreich zurück. Mit dem „Stockholm-Syndrom“ spielt Zuckerberg auf eine Äußerung des Apple-Chefs Tim Cook an. Der hatte behauptet, Apple würde es niemals passieren, in solch eine Situation zu kommen. Denn Facebook verkaufe Nutzer an Werber, Apple bloß Produkte an Nutzer.

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          In der bunten Welt der Apps: Apple-Chef Tim Cook

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