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Elektromobilität : EU-Kommission pocht auf schnellen Start von Batterieproduktion

  • Aktualisiert am

Volkswagen fertigt den E-Golf in Dresden. Bild: dpa

Deutschland und Frankreich haben ein eigenes Konsortium für die Batteriezellenfertigung angekündigt, wie die F.A.Z. berichtete. Nun macht Brüssel Druck.

          Autohersteller wollen nach Aussagen von EU-Kommissions-Vizepräsident Maros Sefcovic möglichst schnell Klarheit über die heimische Produktion von Batterien für elektrische Autos. Die Autobranche erwarte in den nächsten zwölf bis 18 Monaten greifbare Ergebnisse, sagte Sefcovic nach einem Branchentreffen in Brüssel.

          Der Zeithorizont sei notwendig, damit die Hersteller die Produktion von Elektroautos wie geplant in den Jahren 2021 und 2022 hochfahren könnten. „Geschwindigkeit ist deshalb hier entscheidend.“ Bis Herbst solle eine Festlegung getroffen werden.

          Die EU-Kommission, Mitgliedsländer und Automobilunternehmen fürchten, in dieser Schlüsseltechnologie von asiatischen und amerikanischen Zulieferern abhängig zu werden. Derzeit werden nur drei Prozent der Batterien in Europa hergestellt, während Asien für einen Anteil von mehr als 80 Prozent steht.

          Um aufzuholen, hat Sefcovic im Jahr 2017 die Batterie-Allianz ins Leben gerufen. Zusammen mit Investitionen aus der Privatwirtschaft sollen 70 Milliarden Euro in die Zukunftsprojekte fließen. Deutschland und Frankreich haben sich am Montag auf ein eigenes Konsortium verständigt, wie die F.A.Z. berichtete.

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