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Neue Studie : Digitaler Wandel erhöht Arbeitsdruck in den Kliniken

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Nicht in allen digitalen Anwendungen sehen Ärzte und andere Klinikangestellte eine Entlastung. Bild: obs

Digitale Technologien erleichtern die Arbeit und unterstützen die Prozessabläufe, heißt eines der Versprechen. Jetzt kommt eine Studie in den Kliniken zu einem anderen Ergebnis.

          Die Digitalisierung bedeutet in den Krankenhäusern für die Mitarbeiter häufig eine zusätzliche Arbeitsbelastung. Nur eine kleine Minderheit empfinde die Technik als Entlastung, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ in der Montagsausgabe aus einer Untersuchung im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

          Für die Studie seien im vergangenen Jahr mehr als 500 Pflegekräfte, knapp 40 Ärzte und rund 100 weitere Klinikangestellte befragt worden.

          Ein Drittel der Befragten gab dem Bericht zufolge an, dass die Digitalisierung ihrer Arbeit nicht zu Entlastung, sondern zu mehr Hetze und Arbeitsverdichtung führe. Auch wenn fast 90 Prozent der Beschäftigten neuen Technologien wie etwa elektronischen Patientenakten oder der Verwendung von Tablets bei der Arbeit aufgeschlossen gegenüberstehen und hier Vorteile in der Behandlung der Patienten sehen, würden sie die eher als Zusatzaufgabe wahrnehmen.

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