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Klage gegen Apple : Dieser Konzern will das iPhone in China verbieten lassen

  • Aktualisiert am

Kunden im Apple-Store in der chinesischen Stadt Hsangzhou. Bild: AFP

Der Chiphersteller Qualcomm hat schon länger Streit mit Apple. Nun unternimmt er einen drastischen Schritt in er zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

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          Der Rechtsstreit zwischen dem Chipkonzern Qualcomm und dem dem Technologieunternehmen Apple geht in die nächste Runde: Qualcomm reichte gegen Apple in China Klage wegen angeblicher Patentverletzung ein, wie das Unternehmen mitteilte.

          Apple solle es nun mittels einer gerichtlichen Verfügung untersagt werden, in der Volksrepublik iPhones zu produzieren und zu verkaufen. Apple teilte mit, dass der Konzern immer bereit gewesen sei, faire und angemessene Gebühren für Patentnutzungen zu zahlen.

          Apple und Qualcomm streiten schon länger vor Gericht. Erst Anfang des Jahres verklagte Apple den Chiphersteller auf Schadenersatz in Milliardenhöhe. Das Lizenzgeschäft für Mobilfunkpatente ist der gewinnträchtigste Konzernbereich von Qualcomm.

          Dem Unternehmen setzt hier aber nicht nur der Abschwung auf dem Smartphone-Markt zu. Es steht damit auch rund um den Globus im Visier der Wettbewerbshüter. Im Februar 2015 zahlte der Konzern eine Strafe in Höhe von umgerechnet 975 Millionen Dollar in China. Vor einem Jahr erhob zudem die EU-Kommission den Vorwurf des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Position.

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