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Angst vor Huawei? : Die Telekom überprüft, von wem sie sensible Technik kauft

  • Aktualisiert am

Kauft von Ericsson, Nokia, Cisco und Huawei: Die Telekom an ihrem Hauptsitz in Bonn. Bild: Reuters

Amerikas Geheimdienste warnen vor der Technik chinesischer Anbieter. „Wir bewerten derzeit unsere Beschaffungsstrategie neu“, teilt Europas größtes Telekomunternehmen nun mit.

          Die Deutsche Telekom überprüft angesichts der Debatte um die Sicherheit von Netzelementen chinesischer Hersteller ihre Zusammenarbeit mit Zulieferern. „Wir bewerten derzeit unsere Beschaffungsstrategie neu“, teilt Europas größtes Telekomunternehmen mit.

          Die Telekom nehme die globale Diskussion „sehr ernst“. Bereits jetzt arbeite der Konzern nicht nur mit einem Anbieter zusammen. Sondern kaufe Netzwerkelemente etwa von den europäischen Herstellern Ericsson und Nokia, dem amerikanischen Technikanbieter Cisco und dem chinesischen Konzern Huawei.

          Die amerikanischen Geheimdienste werfen zumal Huawei vor, Verbindungen zur Regierung in Peking zu pflegen. Sie vermuten, Ausrüstung oder Handys könnten für Spione eine Hintertür enthalten, um an Staats- oder Firmengeheimnisse zu gelangen.

          Huawei weist dies zurück. Mit Verweis auf Sicherheitsbedenken ist der Konzern vom 5G-Ausbau in Australien und Neuseeland ausgeschlossen worden. Für Schlagzeilen sorgte darüber hinaus die Festnahme der Finanzchefin in Kanada, die inzwischen gegen Kaution wieder auf freiem Fuß ist.

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