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Zukunft der Menschheit : Eine Batterie für alles!

Der neue Antrieb der Automobilbranche: Einige BMW-Mitarbeiter montieren in einem Werk in Leipzig die Elektroautobatterien. Die Zahl der verwendeten Lithium-Ionen-Akkus wird wohl auch 2020 steigen. Bild: Getty

Mit einem Handy fing alles an, inzwischen geben Autohersteller jährlich dutzende Milliarden dafür aus: Lithium-Ionen-Akkus treiben heute zahllose Geräte an. Die größte Zeit der Batterien steht aber noch bevor.

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          Auf der Suche nach einer besseren Batterie scheute der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony keinen Aufwand. Seit Mitte der achtziger Jahre arbeitete die Forschungsabteilung des Unternehmens fieberhaft an einer wiederaufladbaren Batterie, die konkurrierende Entwicklungen von Sanyo oder Matsushita/Panasonic in der Haltbarkeit und in der Speicherkapazität schlagen sollte.

          Martin Gropp
          Patrick Welter

          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Der Trend in der Elektronikbranche ging zu immer kleineren Elektronikgeräten. Der Walkman von Sony hatte 1979 die Richtung vorgegeben und schuf den Bedarf an leichten, kräftigen und lange haltenden Akkus. Damit sich der ersehnte Erfolg einstellte, setzte Sony teils sechs Entwicklergruppen darauf an, einen Akku auf Basis der Lithium-Ionen-Technik zu erschaffen – jener Technik, für die die Chemiker John Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino in diesem Jahr den Chemienobelpreis erhalten.

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