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Test-Bericht : Welche E-Zigarette ist die beste?

  • -Aktualisiert am

Welche E-Zigarette ist die beste? Bild: Stefan Finger

E-Zigaretten werden bei Rauchern immer beliebter. Doch welches Gerät ist für Menschen, die unbedingt dampfen wollen, das beste? Fünf Produkte müssen sich im Test beweisen.

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          Mal eine süße Erdbeernote, mal der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee: Es ist keine Konditorei, die auf diese Weise lockt. Sondern es sind Raucher, die solche Gerüche verbreiten. Die Nutzer von E-Zigaretten, korrekt Dampfer oder im Englischen Vaper genannt, können zwischen vielen Duftnoten wählen. Immer mehr Deutsche entscheiden sich für die elektrische Variante. Rund 3,7 Millionen regelmäßige Konsumenten von E-Zigaretten gibt es inzwischen. Vor allem sind es Umsteiger von der herkömmlichen Zigarette, die weniger rauchen oder ganz aufhören wollen, ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK.

          Beim klassischen Glimmstengel wird Tabak verbrannt. Eine E-Zigarette funktioniert anders: Hier lässt eine Heizspirale ein Liquid verdampfen, das dann eingeatmet wird. Deshalb raucht man E-Zigaretten strenggenommen nicht, sondern man dampft sie. Doch welches Gerät ist für Menschen, die unbedingt dampfen wollen, das beste?

          Fünf Produkte müssen sich im F.A.S.-Test beweisen: Die eGo AIO des Herstellers Joyetech erinnert an einen Filzstift und ist eines der günstigeren Modelle. Auch die Endura T18E von Innokin könnte von der Form her in einem Schreibwarengeschäft liegen. Sie ist aber im Gegensatz zur Joyetech-Variante aus Edelstahl und wirkt daher hochwertiger – und das zum nahezu gleichen Preis. Für ein paar Euro mehr gibt es Juul aus Amerika. Dort sorgt die E-Zigarette seit Monaten für Aufsehen, weil immer mehr Jugendliche an Highschools zu dem Gerät greifen. Das Problem: Die Dampfer können nur das Liquid vom Hersteller benutzen. Mit circa 60 Milligramm Nikotin pro Milliliter brandmarken Kritiker die Juul-Zigarette allerdings als Süchtigmacher.

          Viele Nikotinstärken

          Entsprechend groß war der Aufschrei, als die E-Zigarette auf den deutschen Markt kam. Hier sorgen europäische Gesetze jedoch dafür, dass die Nikotinbombe nur in einer abgespeckten Version mit 20 Milligramm pro Milliliter erhältlich ist. Die Juul ist eckiger als die Konkurrenten und erinnert an einen USB-Stick. Während die drei Geräte mit ein wenig Phantasie noch an eine herkömmliche Zigarette erinnern, sind die beiden Hightech-Modelle im Test weit davon entfernt. Die E-Zigarette Zelos von Aspire kommt mit einem größeren Akku und einem Display daher, genau wie die iStick Pico von Eleaf.

          Vor allem an das Gewicht müssen sich Einsteiger gewöhnen. Mit 134 Gramm ist die iStick Pico das Schwergewicht im Test. Zum Vergleich: Eine normale Zigarette wiegt rund ein Gramm. Die iStick Pico verfügt über einen Akkuträger, der allein ungefähr so groß wie ein Zippo-Feuerzeug ist und sogar noch etwas dicker. Darauf sind Verdampfer, Tank und Mundstück montiert. Insgesamt ist das Gerät damit 11,5 Zentimeter hoch. Die Juul ist mit 14 Gramm das kleinste und leichteste Modell im Test.

          Bei den Liquids variieren nicht nur die Geschmacksrichtungen stark, auch viele Nikotinstärken sind bis zur erlaubten Obergrenze erhältlich. Bei der Juul werden die Kapseln mit Liquid einfach aufgesteckt. Alle anderen Geräte müssen die Konsumenten selbst nachfüllen. Sie gießen die Flüssigkeit in den Tank der E-Zigarette, können weniger nikotinstarke Varianten und auch solche ohne Nikotin wählen. Der Tank besteht bei der iStick Pico, wie auch bei den anderen Kandidaten, aus stabilem Glas. Die übrigen Komponenten sind beim Test-Schwergewicht ebenfalls hochwertig aus Edelstahl.

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