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Ab 2020 : Daimler will Tesla mit dem EQC in Amerika Konkurrenz machen

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Der neue Mercedes-Benz EQC – der erste Mercedes-Benz der elektrischen Produkt- und Technologiemarke EQ Bild: Daimler

In Amerika ist der Tesla der Platzhirsch unter den Elektroautos. Der Stuttgarter Autokonzern Daimler will ihm diesen Platz streitig machen: Ab 2020 soll der EQC auch auf amerikanischen Straßen rollen.

          Daimler wird auch in Amerika mit einem Elektroauto gegen Tesla antreten. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentierte der deutsche Autobauer am Dienstag den EQC von Mercedes-Benz. Entwicklungschef Ola Källenius zeigte sich in Las Vegas zuversichtlich, dass das neue Elektroauto am Markt erfolgreich sein wird und verwies auf die Strahlkraft der Marke. Kunden in den Vereinigten Staaten müssen allerdings noch bis 2020 warten, bis sie einen EQC kaufen können.

          „Der EQC ist der Mercedes-Benz unter den Elektrofahrzeugen. Bald haben wir noch einige mehr – bis 2022 streben wir mehr als zehn reine Elektro-PKW an“, sagte Källenius. „Wir decken das gesamte Portfolio ab: vom Smart bis zum großen SUV. Die Zukunft ist definitiv elektrisch.“

          Die Produktion des EQC wird in diesem Jahr im Mercedes-Benz-Werk in Bremen starten. „Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren“, sagte Källenius. Parallel bereite sich auch das deutsch-chinesische Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart vor. Der neue EQC werde als rein elektrisches Fahrzeug in die laufende Serienfertigung integriert. Mitte 2019 soll der EQC zuerst in Deutschland auf die Straße kommen, danach in China.

          Daimler nutzte die CES auch als Bühne für die weltweite Premiere der zweiten Generation der Kompaktlimousine CLA. Das viertürige Coupé soll im Mai in den Handel kommen. In dem CLA setzt Mercedes vor allem Akzente mit dem runderneuerten Bediensystem MBUX, bei dem die Erkennung von Sprachbefehlen und Handgesten verbessert wurde. „Jetzt zünden wir die nächste Stufe mit dem intelligenten Interieur-Assistenten auch in der Kompaktklasse. Durch das Erkennen von Bewegungen erleichtert er die natürliche Bedienung“, sagte Källenius, der in diesem Jahr die Konzernführung von Dieter Zetsche übernimmt.

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