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Cloud aus Deutschland : Die Suche nach dem Hyperscaler

Viele Angebote, aber keins groß genug: Europas und Deutschlands Cloudmarkt ist zersplittert. Bild: F.A.Z.

Die erste Cloudsoftware der Welt kam aus Deutschland. Doch inzwischen machen andere das Geschäft. Die Suche nach dem Grund dafür führt zu Vorbehalten, Bürokratie und deutschen Kraftwerken.

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          Der 6. Juni 2011 war ein kühler, wolkiger Tag in San Francisco. Die Worldwide Developers Conference, Apples Großevent, auf dem der Technologiekonzern jedes Jahr seine Neuheiten vorstellt, hatte am Morgen begonnen. Die mehr als 5000 Konferenzteilnehmer im Moscone Center im Zentrum der kalifornischen Metropole wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie gerade die letzte Präsentation des legendären Apple-Chefs Steve Jobs sehen – im folgenden Herbst wird er an Krebs sterben. „Mögt ihr alles bisher?“, ruft er der Menge zu. Die Zuschauer applaudieren. Dann stellt Jobs einen Dienst vor, der einer seiner zukunftsweisendsten sein wird. „Ich darf über iCloud reden.“

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Kontakte, Kalender und Dokumente über das Internet mit einem Server zu synchronisieren und sie so auf mehreren Geräten auf demselben Stand zu halten war damals – vor acht Jahren – revolutionär. Jobs stellte einen der ersten Dienste vor, die das Cloud-Computing für die Masse nutzbar machten. Erfunden haben es aber andere.

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