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FAZ Plus Artikel Neue Bündnisse : Huawei teilt die Welt im „Techno-Krieg“

Das Huawei-Logo Bild: Reuters

Im Kampf mit Amerika bekommt Huawei Unterstützung aus Russland, Afrika und Lateinamerika. Die Lager der Kritiker und Verteidiger des Konzerns erinnern in ersten Ansätzen an den Kalten Krieg.

          Vergangenen Freitag stand der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Bühne in St. Petersburg und redete vor der versammelten Weltpresse über den chinesischen Technologiekonzern Huawei. „Vertrauen aufbauen“ hatte der Veranstalter des Wirtschaftsforums auf die Wand hinter Putin geschrieben. Doch was Russlands Führer über den Umgang Amerikas mit Huawei zu sagen hatte, war voller Misstrauen gegenüber dem Westen. „Es gibt unverblümte Versuche, Huawei aus dem Weltmarkt zu drängen“, sagte Putin. Zwei Tage zuvor hatte der führende russische Mobilfunkanbieter MTS mit Huawei einen Vertrag zum Aufbau eines Funknetzes mit dem neuen schnellen Standard 5G unterzeichnet. Das soll bereits in zwei Jahren in Russland stehen. Dafür wird der chinesische Konzern in russischen Hochgeschwindigkeitszügen, U-Bahnen und Hochhäusern Testzonen einrichten.

          Hendrik Ankenbrand

          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Bereits dass Huawei das Geschäft mit Russland in Moskau am Rande des dreitägigen Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping unterzeichnete, hatte eine Botschaft nach Washington gesandt. Die amerikanische Regierung von Donald Trump hat den chinesischen Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt, weil sie dem Netzwerkausrüster und Anbieter von Smartphones Spionage im Auftrag Pekings vorwirft und Huawei als Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten einstuft. Seitdem stellen nicht nur amerikanische, sondern auch deutsche Zulieferer wie Infineon ihre Geschäfte mit den Chinesen in Frage. Nachdem Huawei befürchten muss, in Zukunft von überlebensnotwendiger Technologie aus Amerika abgeschnitten zu sein, könnten zudem Länder wie Deutschland neu anfangen zu überlegen, ob man sein neues 5G-Netz wirklich von einem Anbieter bauen lassen will, den es in heutiger Form vielleicht bald schon nicht mehr gibt.

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