https://www.faz.net/-gqe-9405y

Internet-Kontrolle : China sperrt jetzt auch Skype

  • Aktualisiert am

Apple hat die Skype-App schon aus seinem App-Store genommen. Bild: STEINBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Google, Facebook und Twitter können chinesische Internetnutzer schon länger nicht mehr verwenden. Nun untersagt Peking auch einen beliebten Dienst von Microsoft.

          Die chinesischen Behörden haben nun auch Skype gesperrt. Auf Geheiß des Pekinger Ministeriums für öffentliche Sicherheit entfernte Apple das Programm aus seinem App-Store. Eine Firmensprecherin sagte an diesem Dienstag, dass das Unternehmen zuvor darüber informiert worden sei, dass der Internet-Telefonie-Dienst neben anderen ähnlichen Angeboten gegen Landesgesetze verstoße. Die entsprechenden Apps seien deswegen nicht mehr erhältlich.

          Nach Angaben der „New York Times“ kann Skype auch in anderen Online-Läden nicht gekauft werden. Damit befindet sich der Microsoft-Dienst in prominenter Gesellschaft. Auf die Suchmaschine von Google, das Internet-Netzwerk Facebook sowie Twitter können chinesische Nutzer schon länger nicht zugreifen.

          Die Regierung in Peking zieht seit vergangenem Jahr für ausländischen Unternehmen zumal im Medienbereich die Daumenschrauben an. So ist Ausländern nicht mehr der Besitz von Online-Publikationen erlaubt. Auch Gemeinschaftsunternehmen sind verboten. Zudem wird verlangt, dass alle Inhalte auf Servern in China gespeichert werden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Spitzenfrauen : Harmonie auf Zeit

          Nachdem die Personalien geklärt sind, geht es politisch bald ans Eingemachte: Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung, Rüstungsexporte. Die mächtigsten Frauen Europas – Kramp-Karrenbauer, von der Leyen und Merkel – könnten sich dabei in die Quere kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.