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Auf Chinas Straßen : BMW fährt in Schanghai autonom

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Vorstellung eines autonom fahrenden 7er BMWs bei der Eröffnung des BMW-Entwicklungszentrums „Campus Autonomes Fahren“ in Unterschleißheim bei München. Bild: Picture-Alliance

Als erster ausländischer Autobauer überhaupt darf BMW autonom fahrende Autos auf chinesischen Straßen testen. Ein weiterer Schritt in Richtung eines ambitionierten Zieles für 2021.

          BMW darf seine selbstfahrenden Autos als erster ausländischer Hersteller in China erproben. In Schanghai sollen zwei autonome 7er noch im Mai starten, bis Dezember werde die Testflotte auf sieben Fahrzeuge erweitert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

          In Schanghai arbeiten bereits 60 BMW-Experten für autonomes Fahren. Die Testflotte soll im alltäglichen Verkehr Daten sammeln, um die Rechenprogramme zu verbessern. Weltweit probiert BMW derzeit 40 selbstfahrende Autos im Verkehr aus, die Hälfte davon in München.

          In Unterschleißheim bei München hat der Konzern vor einem Monat sein Entwicklungszentrum für selbstfahrende Autos eröffnet. Dort arbeiten 1300 Ingenieure und Software-Experten.

          Vorstellung eines autonom fahrenden 7er BMWs bei der Eröffnung des BMW-Entwicklungszentrums „Campus Autonomes Fahren“ in Unterschleißheim bei München.

          Um ein stabiles und sicheres Programm zu entwickeln, will BMW selbstfahrende Autos in Simulationen und im echten Verkehr 240 Millionen Kilometer fahren lassen. In drei Jahren will das Unternehmen sein erstes selbstfahrendes Serienauto auf den Markt bringen.

          BMW peilt auch in diesem Jahr ein Vorsteuerergebnis von mehr als zehn Milliarden Euro an. „Wir streben an, das EBT auf Konzernebene nachhaltig über zehn Prozent zu halten“, sagte Finanzchef Nicolas Peter dem „Handelsblatt“. „Für das laufende Jahr heißt das: Erneut klar mehr als zehn Milliarden Euro Ergebnis.“

          Im vergangenen Jahr hatte BMW vor Steuern 10,7 Milliarden Euro verdient. Dank neuer, hochpreisiger Modelle und Kostensenkungen hat sich der Autobauer diese Marke bereits als Ziel gesetzt. Zu Jahresbeginn machten die Euro-Stärke und Kosten für neue Modelle und Technologien dem Konzern allerdings zu schaffen. Der Gewinn vor Steuern ging im ersten Quartal um 0,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück.

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