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Krypto-Währung : Future-Handel mit Bitcoins startet noch vor Weihnachten

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Die Digitalwährung Bitcoin reißt einen Rekord nach dem anderen. Bild: dpa

In zwei Wochen soll in Amerika ein Future-Handel mit Bitcoins starten. Die Krypto-Währung klettert derweil weiter. Die Spekulanten dürften noch aktiver werden.

          Bei den amerikanischen Börsenbetreibern CME Group und Cboe Global Markets kommt Bewegung in das Thema Bitcoin herein. Beide stehen unmittelbar davor, Bitcoin-Futures-Kontrakte anzubieten. Dieser Schritt würde Anlegern ermöglichen, auf die bekannteste Krypto-Währung der Welt größere Spekulationen zu tätigen.

          Laut Bloomberg wurden CME, dem größten Börsenbetreiber der Welt und dem kleineren Wettbewerber Cboe, der für seine VIX-Volatilitätsprodukte bekannt ist, die Erlaubnis erteilt, entsrpechende Produkte anzubieten. CME erklärte, dass die Kontrakte des Unternehmens ab dem 18. Dezember, also in zwei Wochen, gehandelt werden können. Die Aufsicht obliegt der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).

          Die amerikanischen Finanzaufsichtsbehörden hatten jahrelang mit der Frage gekämpft, was genau Bitcoin ist und welche Risiken sie birgt. Das warf bei Enthusiasten und Finanzexperten gleichermaßen die Frage auf, welche Regierungsbehörden versuchen könnten, den schnell wachsenden Markt zu überwachen. Neben der CFTC gibt es die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission, die Steuerbehörde Internal Revenue Service und FinCEN des Finanzministeriums, das illegale Zahlungen verfolgt.

          Die neuen Derivate werden institutionellen Investoren die Tür zum Markteintritt öffnen, was den Preis wahrscheinlich noch weiter ansteigen lässt, sobald mit dem Handel begonnen wird, so Naeem Aslam, Chefanalyst bei TF Global Markets in London.

          Derweil hat die Digitalwährung nach einem zwischenzeitlichen Dämpfer wieder an ihre Rekordjagd angeknüpft. Am Sonntag kostete ein Bitcoin auf mehreren namhaften Handelsplattformen rund 11.800 Dollar - und damit so viel wie noch nie. Am Montagmorgen fiel er gemessen an den beim Bitcoin üblichen Schwankungen nur geringfügig hinter das Rekordniveau zurück.

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