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Verfügbar erst im Sommer : Jetzt kommt Apples Video-Streamingdienst

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Apple-Chef Tim Cook will sein Unternehmen breiter aufstellen. Der neue Video-Streamingdienst soll dabei helfen. Bild: Reuters

Das Angebot soll spätestens im Sommer verfügbar sein. Es ist der neueste Versuch Apples, die Abhängigkeit von Hardware-Verkäufen zu verringern.

          Der amerikanische Technologieriese Apple wird offenbar am 25. März einen eigenen Video-Streamingdienst vorstellen. Der Konzern verschickte Einladungen für die Präsentation mit dem Titel „It’s show time“ und einem Video mit Film-Countdown. Medienberichten zufolge werden die Schauspielerinnen Jennifer Aniston und Reese Witherspoon bei der Präsentation anwesend sein. Über den Apple-Streamingdienst wird seit Monaten spekuliert. Angeblich will der Konzern mindestens eine Milliarde Dollar investieren.

          Apple verdient einen Großteil seines Geldes mit dem iPhone, wo die Einnahmen zuletzt schrumpften, und will sich breiter aufstellen. Konzernchef Tim Cook hatte zuletzt Ende Januar bekräftigt, Apple werde mehr auf Inhalte zu setzen. Er verwies auf einen jüngst unterschriebenen Vertrag mit Starmoderatorin Oprah Winfrey. Im Dezember war bekannt geworden, dass Apple offenbar bereits eine neue Zeichentrickserie mit den „Peanuts“ produziert.

          Apple bietet bereits in bescheidenem Umfang Videos in seinem Onlinestore iTunes an. Mit einem Streamingdienst und selbst produzierten Filmen und Serien würde Apple den etablierten Anbietern Netflix und Amazon Prime Konkurrenz machen. Wie Bloomberg berichtet, hat Apple bereits dutzende Serien und Filme für das Angebot produziert. Dieses soll spätestens im Sommer, nach Informationen des Fernsehsenders CNBC sogar schon im April oder Mai, verfügbar sein. Ob und wann der Streamingdienst in Deutschland startet, ist bisher nicht bekannt.

          Jennifer Aniston ist eine der Schauspielerinnen, die bei der Ankündigung erwartet werden.

          Den amerikanischen Medienberichten zufolge könnte Apple am 25. März auch einen Abodienst für Nachrichten ankündigen. Bislang hatte sich der Internetkonzern demnach mit den Verlagen nicht über die Gebühr für die journalistischen Inhalte einigen können.

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