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Smartphones : Apple: Schutz der Kinder nehmen wir sehr ernst

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Ein Baby spielt mit einem Smartphone während einer Fahrt in der New Yorker U-Bahn. Bild: AP

Zwei Apple-Aktionäre wollen, dass der iPhone-Hersteller besser ergründet, wie sich großer Smartphone-Konsum auf junge Menschen auswirkt. Das Anliegen trifft einen Nerv der Gesellschaft.

          Nach den Forderungen zweier Aktionäre nach mehr Engagement beim Thema Kinderschutz hat der iPhone-Hersteller Apple seine Strategie verteidigt. Die iPhone-Software erlaube es Eltern bereits seit dem Jahr 2008, Anwendungen, Filme oder Spiele ihrer Kinder zu kontrollieren, erklärte der Konzern.

          Man nehme den Kinderschutz sehr ernst und mache sich viele Gedanken darüber, welche Auswirkungen die eigenen Produkte auf Nutzer hätten. Der Hedgefonds Jana Partners und der Lehrer-Pensionsfonds CalSTRS hatten Apple aufgefordert, sich stärker im Bereich Kinder- und Jugendschutz zu engagieren. So solle das kalifornische Unternehmen Forschungen zum Thema Smartphone-Sucht anstoßen und eine Software entwickeln, mit denen Eltern die Nutzung der Geräte beschränken können.

          Die beiden Aktionäre halten Aktien für rund 2 Milliarden Dollar, was etwas weniger als 1 Prozent der Unternehmensanteile ist. Mit ihrem Brief treffen sie einen gesellschaftlichen Nerv. Sie verweisen auf eine Reihe von Untersuchungen, wonach die Allgegenwart der Smartphones und die ständig wachsende Nutzung sozialer Medien „ungewollte negative Folgen“ unter jungen Nutzern haben könnten.

          Zitiert wird unter anderem eine Umfrage unter Lehrern. Zwei Drittel von mehr als 2300 befragten Lehrern haben demnach festgestellt, dass eine wachsende Zahl von Schülern von digitaler Technik im Klassenzimmer abgelenkt werde. Sogar drei Viertel der Lehrer beobachteten, dass die Fähigkeit der Schüler sinke, sich auf Bildungsinhalte zu konzentrieren.

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