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Angela Ahrendts : Apples oberste Verkaufsmanagerin geht

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Große Bühne: Angela Ahrendts im Steve-Jobs-Theater in Cupertino Bild: AP

Angela Ahrendts konzipierte die Apple Stores neu und führte die Apple Watch in den Markt ein. Jetzt verlässt die ehemalige Burberry-Managerin überraschend das Unternehmen.

          Apples Einzelhandelschefin Angela Ahrendts verlässt den iPhone-Konzern nach rund fünf Jahren. Den Job übernimmt Personalchefin Deirdre O’Brien zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben, wie Apple nach dem Börsenschluss in Amerika am Dienstag mitteilte.

          Bevor die 58 Jahre alte Managerin Ahrendts zu Apple kam, arbeitete sie für die britische Modemarke Burberry. Zu ihren weiteren Plänen wurden bis zuletzt keine konkreten Angaben gemacht. Es hieß lediglich, sie wolle neue private und berufliche Ziele angehen.

          Unter Ahrendts wurde unter anderem ein Umbau der Apple Stores angestoßen, bei dem sie stärker auch als ein Ort für Kurse und Events gestaltet wurden. Eine der ersten Aufgaben von Ahrendts bei Apple war es, den Verkauf der Apple Watch zu organisieren. Ihre Erfahrung in der Luxusmode-Industrie war für Ahrendts dabei von Nutzen.

          Apple Watch mit ihrem Namen verbunden

          Apple hat inzwischen mehr als 500 eigene Läden und mehr als 70.000 Mitarbeiter im Einzelhandelsbereich. Ahrendts bekam im Gegensatz zu ihren Vorgängern auch die Verantwortung für den Online-Handel des Konzerns übertragen.

          Sie geht im April. Die Verpflichtung der Vertriebschefin war im Herbst 2013 angekündigt worden, ihren ersten Arbeitstag bei Apple hatte Agrebdts am 1. Mai 2014. Ihr Vorgänger, der britische Supermarkt-Manager John Browett, hatte Apple nach nur rund einem halben Jahr wieder verlassen.

          O’Brien ist schon seit 30 Jahren für Apple tätig. Bevor sie zur Personalchefin ernannt wurde, leitete sie die Abteilung, die die Nachfrage nach Apple-Produkten vorhersagt und für eine zeitgemäße Belieferung der Einzelhandelskanäle sorgt. Der Wechsel an der Spitze des Einzelhandelsgeschäfts kommt, während Apple gegen Absatzrückgänge bei seinem wichtigsten Produkt iPhone ankämpft.

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