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„Gerade auf dem Land“ : Scheuer will Uber 2021 in Deutschland zulassen

  • Aktualisiert am

Eine App im Clinch mit der Taxilobby: Uber. Bild: Reuters

Uber ist in Deutschland nicht gerade mit offenen Armen empfangen worden. Nun zeigt sich Vekehrsminister Scheuer ungewohnt offen für den amerikanischen Fahrdienst. Er soll schon bald in Deutschland zugelassen werden.

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          Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will den Markt für Fahrdienste wie Uber in Deutschland noch in dieser Wahlperiode öffnen. „Gerade auf dem Land können wir mit Fahrdiensten und Pooling-Systemen ganz neue Möglichkeiten, gerade für ältere Bewohner, schaffen“, sagte der CSU-Politiker dem Magazin „Focus“.

          Uber ist eine Internet-Vermittlungsplattform, die etwa per Smartphone-Apps in rund 60 Ländern Fahrten auch an private Fahrer vermittelt und den Taxen Konkurrenz macht. Das Personenbeförderungsgesetz in Deutschland untersagt jedoch, dass Fahrer Aufträge direkt vom Passagier bekommen. Dafür brauchen sie eine Taxifahrer-Lizenz, die die Kommunen nur unter einer Reihe von Voraussetzungen erteilen.

          „Wir können ja nicht einen Anbieter ausschließen“

          „Ich bin gegen Verbote und Einschränkungen, ich bin für Anreize. Wir können beim Megathema Mobilität ja nicht einen Anbieter ausschließen“, sagte Scheuer. Man müsse aber auch die Interessen des Taxi-Gewerbes berücksichtigen.

          Uber, einst ebenso geliebtes wie umstrittenes Star-Start-up, konnte zuletzt kaum noch Wachstum vermelden. Im dritten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal wegen kaum steigender Buchungszahlen um nur noch fünf Prozent auf 2,95 Milliarden Dollar zu. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das aber immer noch ein Plus von 38 Prozent. Das Unternehmen steckt nach wie vor tief in den roten Zahlen, bislang hat es noch nie einen Gewinn erwirtschaftet.

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