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Straßenverkehr : Umwelthilfe fordert Strafgebühr für Zulassung großer Diesel-Autos

  • Aktualisiert am

Kein Freund des Diesel-Motors: Jürgen Resch Bild: dpa

Der Chef der Deutschen Umwelthilfe plädiert auch für einen Stopp der steuerlichen Begünstigung von Diesel-Kraftstoff. Zudem kritisiert er in harschen Worten die am Donnerstag startende IAA.

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          Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert vor der Eröffnung der Automesse IAA eine fünfstellige Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-Geländelimousinen (SUV). „In Skandinavien wird mitunter ein hoher Betrag fällig, wenn man einen durstigen Diesel-SUV zulassen will“, sagte DUH-Chef Jürgen Resch der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

          Umgekehrt gebe es staatliche Prämien für denjenigen, der ein E-Auto zulasse. Das solle es auch in Deutschland geben, sagte Resch. Um die Automobilindustrie zu emissionsarmen und spritsparenden Fahrzeugen zu bewegen, fordert er auch einen Stopp für die Begünstigung von Diesel-Kraftstoff.

          Die IAA - die am Donnerstag in Frankfurt eröffnet wird - drohe zu einer „Provinzveranstaltung“ zu verkommen, kritisierte der DUH-Chef. Elf Hersteller, so viele wie noch nie, hätten abgesagt, wichtige E-Fahrzeuge etwa von Nissan oder Tesla würden fehlen: „Was in diesem Jahr dominiert, sind die Dinosaurier des Autozeitalters: immer größere, schwerere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, darunter viele Diesel“. 

          Angela Merkel wird die IAA, die alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Autosalon Paris stattfindet, am Donnerstag eröffnen.

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