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Diesel-Manipulation : Weitere Mitarbeiter von Bosch unter Verdacht

  • Aktualisiert am

Für Bosch ist die Aufarbeitung der Abgasaffäre noch nicht vorbei. Bild: AFP

Nicht nur in Amerika und in Frankreich, auch in Stuttgart wird gegen Beschäftigte von Bosch ermittelt. Und auch bei Audi gibt es mehr verdächtige Ingenieure im Abgasskandal.

          Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen zwei weitere Bosch-Beschäftigte aufgenommen, die in die Manipulation von Dieselmotoren eingebunden gewesen sein sollen. Dabei geht es um eine illegale Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung an Modellen aus dem Fiat-Chrysler-Konzern, und zwar den Jeep Grand Cherokee und das Pick-up Doge Ram 1500. In diesen Fällen gibt es schon Ermittlungen in den Vereinigten Staaten und Frankreich.

          Laut Stuttgarter Staatsanwaltschaft werden die beiden Mitarbeiter der amerikanischen Bosch-Tochtergesellschaft Bosch LLC der Beihilfe zum Betrug verdächtigt. Es werde seit der vergangenen Woche gegen sie in Deutschland ermittelt, weil „nach derzeitigem Kenntnisstand davon auszugehen ist, dass die für eine mögliche Beihilfe relevanten Tatbeiträge im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Stuttgart geleistet wurden.“

          Gegen Bosch-Mitarbeiter laufen schon Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zu Betrug im Zusammenhang mit möglichen Abgasmanipulationen bei Volkswagen, Audi und Daimler. Die Staatsanwaltschaft München hat im Zuge der Ermittlungen gegen Audi-Mitarbeiter die Zahl der Verdächtigen auf 13 erhöht. Größtenteils handle es sich um Ingenieure, heißt es von der Staatsanwaltschaft im Anschluss an die Durchsuchung der Wohnungen von sechs Verdächtigen.

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