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Ende der 18-Monats-Frist : 15.000 Diesel-Autos droht Stilllegung

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Ein Kfz-Mechaniker lädt im Rahmen der Rückrufaktion zum Abgasskandal ein Software-Updateauf einen Volkswagen Amarok mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor. Bild: dpa

VW- oder Audi-Dieselautos mit manipulierter Motorsoftware müssen umgerüstet werden – sonst dürfen sie schon bald nicht mehr gefahren werden. Zahlreiche Autobesitzer haben noch nicht reagiert.

          Knapp 15.000 Besitzern von VW- und Audi-Dieseln mit Abgasmanipulation droht in den nächsten Wochen die Stilllegung ihrer Fahrzeuge – wenn sie die illegale Motor-Software nicht in der Werkstatt durch die neue legale Version ersetzen lassen. Denn es endet die 18-Monats-Frist für den verbindlichen Rückruf der Fahrzeuge, in denen die verbotene Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung eingebaut war.

          „Der Rückruf ist verbindlich“, erklärte das Bundesverkehrsministerium. „Fahrzeuge, die nicht umgerüstet werden, können in letzter Konsequenz außer Betrieb gesetzt werden.“

          Betroffen sind VW- und Audi-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014 mit dem „EA 189“-Dieselmotor – insgesamt 2,46 Millionen Fahrzeuge. In rund 0,6 Prozent der Fälle habe das Kraftfahrt-Bundesamt die zuständigen Zulassungsbehörden informiert, weil die Autobesitzer noch nicht reagiert hätten, heißt es im Berliner Ministerium. 0,6 Prozent entsprechen einer Zahl von 14.760 der insgesamt 2,46 Millionen Autos.

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