https://www.faz.net/-gqe-a56sq

Wahl in Amerika : Die Tech-Giganten hoffen auf Stillstand

Kürzlich in den Senat übertragen: Facebook-Chef Mark Zuckerberg Bild: Reuters

Unklare Machtverhältnisse in Washington sind das Wunschergebnis für das Silicon Valley. Denn so werden neue Regeln unwahrscheinlicher.

          3 Min.

          Joe Biden hat vor geraumer Zeit gesagt, er sei kein „Fan“ von Mark Zuckerberg, dem Vorstandsvorsitzenden des sozialen Netzwerks Facebook. Er hat sich auch offen für Forderungen gezeigt, Technologie-Giganten wie Facebook zu zerschlagen. Auch der Rest der Demokratischen Partei steht der Branche feindselig gegenüber. Ihre Vertreter im Abgeordnetenhaus unterstrichen das kürzlich mit der Vorlage eines Berichts, in dem sie die Tech-Giganten mit Monopolen aus der Zeit der „Ölbarone und Eisenbahn-Tycoons“ verglichen und weitreichende Veränderungen der amerikanischen Kartellgesetze forderten.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Entsprechend bedrohlich für das Silicon Valley klangen Prognosen, die Demokraten könnten sich bei den Wahlen nicht nur das Weiße Haus, sondern auch eine Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses sichern. Amerika wartet noch immer auf das endgültige Ergebnis, aber einiges spricht dafür, dass die Machtverhältnisse in Washington nicht eindeutig sein werden. Und ein besseres Ergebnis dürfte sich die Branche kaum wünschen können.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Uiguren in einem chinesischen Internierungslager im Jahr 2017

          Kritik der Vereinigten Staaten : Begeht China einen Genozid?

          Umerziehungslager und Zwangssterilisationen: China geht hart gegen die ethnische Minderheit der Uiguren vor. Amerikas scheidender Außenminister spricht von einem Genozid. Was folgt daraus für Joe Biden?

          Frankreichs Karikaturen-Streit : Inzest unter Pinguinen

          Es gilt das ungedruckte Wort: Die Zeitung „Le Monde“ hat einen neuen Karikaturen-Streit ausgelöst, der Frankreich entzweit. Die Chefredakteurin Caroline Monnot entschuldigt sich. Der Zeichner Xavier Gorce nimmt seinen Hut.