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Porträt : Die Präsidentin

Cornelia Woll leitet seit diesem Jahr die Hertie School of Governance in Berlin. Bild: Andreas Müller

Cornelia Woll kennt als Politikwissenschaftlerin Amerika und Europa. Jetzt will sie die Hertie School in Berlin in die Zukunft führen.

          7 Min.

          In einer Zeit, in der viele Menschen am Nutzen der Wissenschaften zweifeln, obgleich vielleicht keine andere Zeit die Wissenschaften so sehr benötigt hat wie die unsere, setzt Cornelia Woll ein klares Zeichen. „Ich besitze eine tiefe Überzeugung von der gesellschaftlichen Relevanz der Sozialwissenschaften“, sagt die neue Präsidentin der in Berlin ansässigen Hertie School. Die Produktion wissenschaftlicher Erkenntnisse ebenso wie ihre Vermittlung an eine interessierte Öffentlichkeit hat sich Woll auf die Fahnen geschrieben. In gewisser Weise versteht sie sich als eine Brückenbauerin – nicht nur zwischen der akademischen und der politischen Welt, sondern auch zwischen Ländern.

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Ihre Laufbahn begann in den Vereinigten Staaten, wo sie einen Abschluss an einer Highschool machte, dann aber länger als ursprünglich geplant blieb, um an der University of Chicago Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen zu studieren. Dieses Fach war und ist ihre Passion. In ihrer Forschung hat sie sich vor allem mit Wechselwirkungen zwischen Politik und Wirtschaft befasst.

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