https://www.faz.net/-gqe-a5pln
Bildbeschreibung einblenden

Kneipensterben : Der gemeinsame Rausch ist effizient

Einst gesellschaftliches Bindeglied, jetzt bedrohte Art: die traditionelle Kneipe. Bild: Philip Lisowski

Auf ein Bier mit der Fußball-Truppe? Oder ein Glas Wein mit der besten Freundin? In Corona-Zeiten geht das gerade nicht. Doch die Kneipe ist ein Kulturgut und darf nicht aussterben. Das sagen sogar Volkswirte.

          7 Min.

          Es ist eine bleierne Zeit, dieses Corona-Jahr 2020. Social Distancing lautet das Gebot der Stunde, also Sicherheitsabstand halten und unnötige Kontakte vermeiden. Was dem Ganzen auch zum Opfer fällt, ist das gemeinsame Trinken. So naheliegend der Wunsch, sich die Pandemie zusammen erträglich zu trinken, so weit entfernt die Hoffnung auf das nächste Bier mit Freunden und Kollegen. Und dann heißt es auch noch, viele Kneipen dürften die Pandemie nicht überleben.

          Maja Brankovic

          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Sie fragen sich gerade, ja wäre das denn schlimm? Kann man nicht auch anderswo gesellig trinken? Die kurze Antwort darauf lautet: Es wäre fatal, steht doch viel mehr auf dem Spiel als der nächste Suff.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ganz schön neblig: Der Covid-19-Impfstoff muss in Spezialkühlschränken aufbewahrt werden bei mehr als eisigen Temperaturen.

          Corona-Impfung : Was man über mögliche Nebenwirkungen weiß

          In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
          Freundinnen: Luisa und Sophie wohnen zusammen in Frankfurt. Beide verdienen Geld mit Pornovideos, die sie selbst aufnehmen.

          Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.