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Kneipensterben : Der gemeinsame Rausch ist effizient

Einst gesellschaftliches Bindeglied, jetzt bedrohte Art: die traditionelle Kneipe. Bild: Philip Lisowski

Auf ein Bier mit der Fußball-Truppe? Oder ein Glas Wein mit der besten Freundin? In Corona-Zeiten geht das gerade nicht. Doch die Kneipe ist ein Kulturgut und darf nicht aussterben. Das sagen sogar Volkswirte.

          7 Min.

          Es ist eine bleierne Zeit, dieses Corona-Jahr 2020. Social Distancing lautet das Gebot der Stunde, also Sicherheitsabstand halten und unnötige Kontakte vermeiden. Was dem Ganzen auch zum Opfer fällt, ist das gemeinsame Trinken. So naheliegend der Wunsch, sich die Pandemie zusammen erträglich zu trinken, so weit entfernt die Hoffnung auf das nächste Bier mit Freunden und Kollegen. Und dann heißt es auch noch, viele Kneipen dürften die Pandemie nicht überleben.

          Maja Brankovic

          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Sie fragen sich gerade, ja wäre das denn schlimm? Kann man nicht auch anderswo gesellig trinken? Die kurze Antwort darauf lautet: Es wäre fatal, steht doch viel mehr auf dem Spiel als der nächste Suff.

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