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Allzeithoch : Grünes Erwachen

Die Laune könnte schlechter sein: Winfried Kretschmann (links) unterstützt Tarek Al-Wazir im Wahlkampf. Bild: Wonge Bergmann

Bei der Wahl in Hessen ist alles möglich – sogar ein grüner Ministerpräsident. Und während CDU und SPD unter der Misere im Bund leiden, spielen die Grünen frei auf. Auch dank der Unterstützung aus Berlin.

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          Noch ein grüner Ministerpräsident? Er sei doch nicht nach Frankfurt gekommen, um hier vor laufender Kamera „herumzuspekulieren“, knurrt Winfried Kretschmann den Reportern entgegen. Doch die Miene des schwäbischen Landesvaters ist heiterer, als der Tonfall glauben lässt. Zutrauen würde er seinem Parteifreund aus Hessen das hohe Amt ja schon.

          Niklas Záboji
          (niza), Wirtschaft

          Kretschmann, Jahrgang 1948 und Ministerpräsident in Baden-Württemberg, steht an diesem Mittwochnachmittag auf dem Frankfurter Römerberg Seite an Seite mit Tarek Al-Wazir, Jahrgang 1971 und bislang „nur“ hessischer Wirtschaftsminister. Von Spekulationen will dieser erst recht nichts wissen. Nicht jetzt, so kurz vor der Wahl. Bloß nicht abheben. Eine Stimmung mache noch keine Stimme, mahnt Al-Wazir. Entscheidend sei der Sonntag.

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