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Auto : Hoffnungsschimmer für Renault

Der Chef in der Werkshalle: Luca de Meo in der Renault-Fabrik im französischen Flins Bild: Bloomberg

Mit Luca De Meo am Steuer fährt Renault zurück in die schwarzen Zahlen. Der Sanierer gibt sich zuversichtlich.

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          Luca de Meo ist am Freitag wieder zu kleinen Scherzen aufgelegt gewesen. Nicht ohne Grund: Als Sanierer Mitte 2020 an die Spitze von Renault berufen, steuerte er den französischen Autohersteller erstmals nach den Wirrungen um den ehemaligen Konzernchef Carlos Ghosn zurück auf die Erfolgsspur.

          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Nach den Verlustjahren 2019 und 2020 präsentierte das Unternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 967 Millionen Euro. Der Umsatz legte im Vergleich zu 2020 um knapp 6 Prozent auf 46 Milliarden Euro zu. Das ist noch immer weit entfernt von den 2019 vor Ausbruch der Pandemie erzielten 56 Milliarden Euro Jahresumsatz. „Die Renault-Gruppe hat ihre Finanzziele für 2021 trotz der Auswirkungen der Halbleiterknappheit und steigender Rohstoffpreise weit übertroffen“, sagte de Meo.

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