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Die Beautyindustrie boomt : Generation Thunberg lässt das Schminken nicht

Ein neuer Trend: Geschminkt so aussehen, als sei man „nude“, also nackt und ungeschminkt . Bild: dpa

Schminken dient jungen Menschen nicht nur der Selbstinszenierung, es hilft ihnen auch Sicherheit zu gewinnen. Der Markt für Pflegeprodukte wächst – daran ändert auch das gesteigerte Umweltbewusstsein der Jugendlichen nichts.

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          Wofür geben die Deutschen mehr Geld aus: für Schönheitspflege oder Haushaltspflege? Thomas Keiser kennt die Antwort: für die Schönheit. Der Markt sei fast dreimal so groß wie der für Haushaltspflege-Produkte, sagt der Geschäftsführer des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW), der die Interessen von 430 Herstellern und 50.000 Beschäftigten vertritt.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.

          Den Unternehmen geht es gut, einschließlich Export ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 28 Milliarden Euro gewachsen, und in diesem Jahr soll es abermals ein Plus von 2 Prozent geben. Die „grüne Welle“, von der große Teile der Gesellschaft erfasst sind, die Debatte um Plastikmüll und Klimaschutz, all das bremst die Nachfrage nach Pflegeprodukten offenbar nicht. In mehreren Studien hat der Interessenverband die Trends ergründet. Ergebnis: Der Konsum dürfte in den nächsten Jahren weiter wachsen.

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