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Schiedsgericht abgelehnt : Deutschland bremst Milliardenklage von Vattenfall aus

Hierum geht es: Vattenfall sagt, es habe nutzlos unter anderem ins Atomkraftwerk Brunsbüttel investiert. Bild: dpa

Das Wirtschaftsministerium beantragt die Absetzung des Schiedsgerichts. Damit könnte sich die Entscheidung über die Milliarden, die der Energiekonzern von Deutschland fordert, um Jahre verzögern.

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          Der eilige Atomausstieg der Bundesregierung nach der Katastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 kann für den Steuerzahler sehr teuer werden. Mehr als 4,4 Milliarden Euro Schadenersatz verlangt der Energiekonzern Vattenfall wegen nutzloser Investitionen in seinen Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel vor einem internationalen Schiedsgericht der Weltbankgruppe (ICSID) von Deutschland.

          Marcus Jung
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Bundesregierung will das mit allen Mitteln verhindern. Doch die Chancen der Schweden sahen nach einer vorläufigen Einschätzung des Schiedsgerichts gut aus. Mit einem Urteil des dreiköpfigen Schiedsgerichts war für Ende 2018 gerechnet worden.

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