https://www.faz.net/-gqe-9ft7y

Entscheidung in diesem Jahr : Unternehmen und Regierung bereiten Bau von Flüssiggas-Terminal vor

  • Aktualisiert am

Bald auch in Deutschland? Der Flüssiggastanker Arctic Voyager liegt im Hafen von Rotterdam. Bild: dpa

Amerika möchte gerne Flüssiggas nach Deutschland verkaufen. Unternehmen arbeiten an einem Plan dafür, die Regierung will mitfinanzieren. Mögliche Orte stehen schon fest.

          Die Bundesregierung prüft Möglichkeiten zur finanziellen Förderung des Baus eines Flüssiggas-Terminals in Deutschland. „Wir sind der Auffassung, eine diversifizierte Erdgasversorgung leistet einen Beitrag dazu, für die nähere Zukunft eine sichere Energieversorgung der ganzen Europäischen Union zu gewährleisten – und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

          Private Investoren prüften derzeit verschiedene Orte für den Bau eines Terminals. Genannt würden etwa Stade, Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Rostock. „Die Bundesregierung wiederum prüft, welche Finanzierungsoptionen im Rahmen bestehender Bundesprogramme gegeben sein können.“

          Europa hatte der amerikanischen Regierung im Handelsstreit höhere Flüssiggasimporte aus den Vereinigten Staaten zugesagt. Die Bundesregierung will bis Jahresende entscheiden, wo ein Terminal gebaut werden soll. Das Geld dafür muss nach früheren Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Großteil aus der Wirtschaft kommen. „Aber wir haben auch einige Optionen, das zu unterstützen“, hatte Altmaier gesagt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Annegret Kramp-Karrenbauer mit Oberst Frank Rapp, stellvertretender Kommandeur der Saarlandbrigade, im September 2011 in Saarbrücken

          Kritik an AKK : „Eine Zumutung für die Truppe“

          Aus der Opposition gibt es heftige Kritik an der Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin. Kanzlerin und Union würden die „gebeutelte Bundeswehr“ für Personalspielchen missbrauchen, beklagt die FDP.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.