https://www.faz.net/-gqe-9saef

F.A.Z. exklusiv : Deutscher EU-Beitrag könnte auf 30 Milliarden Euro steigen

Streit in Brüssel: Wer zahlt künftig wie viel für die EU? Bild: dpa

Berlin wehrt sich gegen drohende höhere Beitragszahlungen an Brüssel. Streit gibt es indes nicht nur über mögliche Rabatte.

          3 Min.

          Über den deutschen Beitrag zum EU-Haushalt schweigt Budgetkommissar Günther Oettinger lieber. Die Debatte darüber, wer wie viel in den Haushalt einzahle und wie viel aus den EU-Töpfen herausbekomme, sei „zunehmend sinnentleert“, doziert der CDU-Politiker gerne. Erstens bilde das nicht ab, wie stark Deutschland vom Binnenmarkt profitiere. Zweitens sei die Betrachtung des Nettobeitrags bei grenzüberschreitender Infrastruktur, gemeinsamem Grenzschutz, Forschung und Entwicklungshilfe „schlicht Blödsinn“.

          Hendrik Kafsack

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          In der Diskussion um den Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027, mit dem sich die EU eine Art Obergrenze für ihre jährlichen Haushalte gibt, ist dennoch ein heftiger Streit um die Beitragszahlungen entbrannt. Die Bundesregierung dringt auf einen spürbaren Beitragsrabatt – ansonsten stiege der deutsche Nettobeitrag zum EU-Haushalt bis zum Jahr 2027 auf 30 Milliarden Euro.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. + F.A.S. – Adventsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Abschied vom Kollegen: Feuerwehrleute am Samstag vor Beginn der Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Ägidius in Neusäß

          Gewalttat in Augsburg : Mal wieder junge Männer

          Nach dem Tod eines Feuerwehrmannes auf dem Königsplatz in Augsburg stellen sich viele Fragen: Sind junge Migranten heute gewaltbereiter als früher? Und woran starb das Opfer?