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F.A.Z. exklusiv : Deutscher EU-Beitrag könnte auf 30 Milliarden Euro steigen

Streit in Brüssel: Wer zahlt künftig wie viel für die EU? Bild: dpa

Berlin wehrt sich gegen drohende höhere Beitragszahlungen an Brüssel. Streit gibt es indes nicht nur über mögliche Rabatte.

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          Über den deutschen Beitrag zum EU-Haushalt schweigt Budgetkommissar Günther Oettinger lieber. Die Debatte darüber, wer wie viel in den Haushalt einzahle und wie viel aus den EU-Töpfen herausbekomme, sei „zunehmend sinnentleert“, doziert der CDU-Politiker gerne. Erstens bilde das nicht ab, wie stark Deutschland vom Binnenmarkt profitiere. Zweitens sei die Betrachtung des Nettobeitrags bei grenzüberschreitender Infrastruktur, gemeinsamem Grenzschutz, Forschung und Entwicklungshilfe „schlicht Blödsinn“.

          Hendrik Kafsack

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          In der Diskussion um den Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027, mit dem sich die EU eine Art Obergrenze für ihre jährlichen Haushalte gibt, ist dennoch ein heftiger Streit um die Beitragszahlungen entbrannt. Die Bundesregierung dringt auf einen spürbaren Beitragsrabatt – ansonsten stiege der deutsche Nettobeitrag zum EU-Haushalt bis zum Jahr 2027 auf 30 Milliarden Euro.

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