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Deutsche-Wohnen-Chef Zahn : „Berlin hat das Beste noch vor sich“

Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Wohnen. Bild: Jens Gyarmaty

Die Deutsche Wohnen ist der umstrittenste Vermieter Deutschlands. Jetzt steigt der Konzern in den Dax auf. Vorstandschef Michael Zahn spricht über sein Verhältnis zur deutschen Hauptstadt, unzufriedene Mieter – und staatliche Zuschüsse zur Miete.

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          Herr Zahn, die Deutsche Wohnen steigt bald in den Dax auf – und gleichzeitig läuft eine Enteignungsinitiative gegen Sie. Steigen Sie bald wieder ab?

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Grundstimmung in Berlin ist eine andere. Die Initiative hat weniger als 80.000 Unterschriften gesammelt, von denen weniger als 60.000 gültig waren, und auch bei den jüngsten Demonstrationen nahm die Beteiligung ab.

          Ihre Zuversicht in allen Ehren: Viele Mieter finden einen kleinen privaten Vermieter immer noch sympathischer. Die erhöhen auch seltener die Miete.

          Fakt ist: Kleine Vermieter investieren deutlich weniger als wir. Vielen fehlt es an Kapital. In unseren Beständen finden Sie keine Stromleitung mehr aus dem Jahr 1920, das können wir uns gar nicht leisten. Jeder Aufzug, der nicht funktioniert, steht in der Zeitung. Wir können stolz auf unsere Bestände sein, das ist die Bilanz unserer Arbeit.

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