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Russlandgeschäft bricht ein : Deutsche Exporte in erster Jahreshälfte im Aufwind

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Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt Waren im Wert von 729,6 Milliarden Euro. Bild: dpa

Die deutschen Exporte stiegen in der ersten Jahreshälfte kräftig. Die Ausfuhren nach Russland sanken jedoch um 34,5 Prozent.

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          Die deutschen Exporte haben in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum kräftig zugelegt. Sie stiegen um 13,4 Prozent auf 763,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Wichtigste Exportgüter waren Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Wert von 116,3 Milliarden Euro, gefolgt von Maschinen mit einem Wert von 99,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 5,9 Prozent beziehungsweise 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

          Die Ausfuhren nach Russland sanken in der ersten Jahreshälfte infolge des Ukraine-Krieges und der gegen Russland verhängten Sanktionen gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 um 34,5 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro.

          Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt Waren im Wert von 729,6 Milliarden Euro. Das waren 26,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Wareneinfuhren aus Russland stiegen – auch aufgrund höherer Preise für Energie – wertmäßig um 51,3 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro. Mengenmäßig sanken die Einfuhren aus dem Land jedoch um 24 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021.

          Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte eingetrübt - auch wegen der Gaskrise: „Die Gasknappheit belastet den Ausblick der deutschen Exportwirtschaft“, erklärte das Ifo-Institut jüngst.

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