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Deutsche Börse : Deutsche Börse bietet Zugang zu Krypto-Markt

Börsenmakler im Handelssaal der Frankfurter Börse Bild: Francois Klein

Die Deutsche Börse soll zukünftig mit dem Fintech Cashlink kooperieren. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht stehe dem Vorhaben wohlwollend gegenüber.

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          Die Deutsche Börse geht nach Informationen der F.A.Z. eine Kooperation mit dem Fintech Cashlink ein. Professionelle Anleger, die mindestens 100 000 Euro investieren und für die so die Prospektpflicht des Emittenten nicht gilt, können künftig über die Deutsche Börse und damit in einem regulierten Markt an digitale Wertpapiere gelangen, die Cashlink mit der Blockchain-Technologie generiert. Konkret geht es um Genussrechte ohne Stimmrecht, also um Anteile am Eigenkapital von Unternehmen, die anders als traditionelle Wertpapiere nicht als Urkunden, sondern als Security Token Offering (STO) verkauft werden und handelbar sind. Nach einigen Betrugsfällen bei den Vorläufern der STOs, den weitgehend unregulierten Initial Coin Offerings (ICO), waren Anleger stark verunsichert und die Finanzaufsicht Bafin mit der Zulassung zurückhaltend gewesen. Doch die Bundesregierung hat im September eine Blockchain-Strategie verkündet, mit der sie europäische Standards für Kryptowährungen durchsetzen, aber auch Krypto-Wertpapiere fördern will. Insofern ist davon auszugehen, dass die Bafin der Kooperation von Deutscher Börse und dem 2016 gegründeten Fintech Cashlink wohlwollender gegenüber steht, als es vielleicht noch vor ein paar Monaten der Fall gewesen wäre. Auf Cashlink haben derzeit fünf Unternehmen STOs gestartet. Gerade junge Start-ups mit Finanzierungsbedarf nutzen diese, weil darüber eine kontinuierliche Ausgabe neuer Wertpapiere möglich ist und sie so weniger auf Finanzierungsrunden durch Wagniskapitalgeber angewiesen sind. Von der Kooperation mit der Deutschen Börse erhofft sich Cashlink einen liquideren Handel der Tokens. Für die Deutsche Börse ist dies ein Schritt, ihr „Ökosystem“ für die Finanzierung von Wachstumsunternehmen zu erweitern. Dem Netzwerk der Deutschen Börse für Gründer und Fintechs gehören derzeit rund 190 Unternehmen und 370 internationale Investoren an.

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