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Vizechef der Deutschen Bank : „Das Vermögen schmilzt wie Eis in der Sonne“

Karl von Rohr, 56, ist seit 2018 stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bank. Bild: Frank Röth

Deutsche-Bank-Vizechef Karl von Rohr hält eine Inflationsrate von zehn Prozent für möglich. Im Interview verteidigt er hohe Bankergehälter – und warnt vor überstürzten Sanktionen.

          6 Min.

          Herr von Rohr, Russlands Krieg gegen die Ukraine führt täglich zu neuen grauenvollen Bildern. Trotzdem fließen aus Deutschland täglich Hunderte Millionen Euro nach Russland für Öl und Gas. Sind die Sanktionen, die wir bisher ergriffen haben, hart genug?

          Maja Brankovic
          Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die jüngsten Bilder aus Butscha haben uns noch einmal überdeutlich vor Augen ge­führt, wie grauenvoll dieser Krieg ist. Es war gut, dass die EU die Sanktionen weiter verschärft hat. Es gibt viele Faktoren, die Entscheidungen der westlichen Regierungen darin beeinflussen, ob es noch härtere Sanktionen geben muss – und die Bewertung kann sich von Tag zu Tag verändern.

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