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Carsten Knop

Deutsche Bank : Das Kirch-Chaos

  • -Aktualisiert am

Die Prozessfehde zwischen der Deutschen Bank und den Kirch-Erben geht nun doch weiter. Professionell verhandelt hat Ackermann da nicht.

          1 Min.

          Der Prozess, den der Medienunternehmer Leo Kirch gegen die Deutsche Bank angestrengt hat, dauert nun zehn Jahre. Nach der Ablehnung des jüngsten Vergleichsvorschlags durch die Deutsche Bank könnten weitere Jahre vergehen, bis ein letztinstanzliches Urteil gesprochen ist.

          Das wird für die Bank eine harte Zeit. Denn vor Gericht wird es so weitergehen wie bisher: Niederlagen werden sich mit Erfolgen abwechseln, und die Bank wird häufiger im schlechten Licht dastehen. Wer weiß, was am Ende steht?

          Die meisten Fachleute rechnen derzeit mit besseren Chancen für die Deutsche Bank. Das mag sein, aber die seit den jüngsten Vergleichsverhandlungen vergangenen zwei Wochen haben jedermann vor Augen geführt, wie kompliziert die Lage für die Bank ist.

          Willigt sie in einen Vergleich ein, könnten einerseits Aktionärsklagen kommen, andererseits könnten viele andere die Hand aufhalten.

          Nur: Das haben die Bank und ihr scheidender Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann gewusst, bevor sie sich dazu verleiten ließen, abermals über einen Vergleich zu verhandeln. Seine Nachfolger müssen daraus lernen. Sie müssen durchhalten oder professioneller verhandeln.

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