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In Bonn und Frankfurt : Deutsche Bank baut weitere 350 Stellen ab

  • Aktualisiert am

Die Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt Bild: Helmut Fricke

„Wir müssen die Kosten deutlich senken“, schreibt der Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr in einem Brief an die Mitarbeiter. Größtenteils soll der Stellenabbau im kommenden Jahr erfolgen.

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          Die Deutsche Bank baut im Privatkundengeschäft weitere Stellen ab. In den Zentralen in Bonn und Frankfurt sollen bis Ende 2022 rund 350 Arbeitsplätze wegfallen. „Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unseren Geschäftsbereich schlanker und schließlich wettbewerbsfähiger aufzustellen“, schrieb Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr in einem Mitarbeiterbrief, der Reuters am Dienstag vorlag. Mit den Gewerkschaften sei ein Interessensausgleich vereinbart worden. Der Stellenabbau ist Teil der konzernweiten Neuausrichtung, im Rahmen derer weltweit 18.000 Stellen wegfallen.

          “Wir werden das Privatkundengeschäft in Deutschland nur rentabel und zukunftsfähig gestalten, wenn wir die Kosten weiter deutlich senken. Dafür müssen wir über den bisherigen Rahmen hinaus weitere Maßnahmen treffen“, erklärte von Rohr, der für das Privatkundengeschäft verantwortlich ist. Betroffen seien die Bereiche Kundenmanagement, Produktmanagement und Organisation. Größtenteils solle der Stellenabbau im kommenden Jahr erfolgen und auch Führungskräfte-Positionen einschließen. Etwa jeweils die Hälfte entfällt Insidern zufolge auf die Zentralen der Tochter Postbank in Bonn und der Deutschen Bank in Frankfurt.

          Insgesamt beschäftigt die Deutsche Bank in den genannten Bereichen des Privatkundengeschäfts knapp 1000 Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren wurde die Zahl der Stellen in der Sparte bereits deutlich reduziert. Die Deutsche Bank hatte die Postbank 2009 übernommen und immer mehr Geschäftsbereiche verschmolzen. Im Mai ging in einem letzten Schritt die DB Privat- und Firmenkundenbank im Deutsche-Bank-Konzern auf.

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