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Chaos bei Bahn und Lufthansa : Urlauber und Geschäftsreisende erleben gerade ein Desaster

Sind sie wirklich da? Reisende am Frankfurter Hauptbahnhof Bild: Frank Röth

Die Fehler an deutschen Flughäfen und Bahnhöfen zu beheben, wird lange dauern. In Zeiten des Klimawandels wird fatalerweise ausgerechnet die Straße wieder attraktiver.

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          Wütende Urlauber, gestresste Geschäftsreisende, kurzfristig gestrichene Flüge und gnadenlos überfüllte Züge: Was sich derzeit an deutschen Flughäfen und deutschen Bahnhöfen abspielt, spottet jeder Beschreibung. Deutschland als Logistik- und Transportweltmeister? Das war einmal. Die Gründe für das Desaster mögen angefangen von den Pandemie-Folgen über die Lieferkettenprobleme bis hin zu den Verwerfungen durch den Ukrainekrieg vielschichtig sein. Der Befund ist dagegen eindeutig: Deutschland wird im Sommer 2022 zur Immobilie.

          Wie die F.A.Z. aus internen Unterlagen der Deutschen Lufthansa erfuhr, schafft es derzeit nicht einmal jeder zweite Flieger von Deutschlands größter Fluggesellschaft, einigermaßen pünktlich abzuheben. An Deutschlands mit Abstand wichtigstem Drehkreuz in Frankfurt ist es gar nur jeder Vierte. Dabei hat der Konzern in diesem Sommer schon Tausende Flüge gestrichen.

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