https://www.faz.net/-gqe-8jrx8

Staatskonzern : Deutsche Bahn steigert Halbjahresgewinn kräftig

  • Aktualisiert am

Bahnchef Rüdiger Grube mit guter Laune Bild: dpa

Der Konzern hat seine Ergebnisse nach einer längeren Talfahrt stabilisiert. 2015 hatten die Lokführerstreiks und der starke Wettbewerb den Gewinn schrumpfen lassen.

          1 Min.

          Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr ihr Geschäftsergebnis verbessert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern ohne Sonderfaktoren (Ebit bereinigt) lag nach Unternehmensangaben bei 1,007 Milliarden Euro, das sind 117 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg geringfügig um 0,2 Prozent auf 20,03 Milliarden Euro, teilte der bundeseigene Konzern am Mittwoch mit. Im Fernverkehr mit ICE und Intercity stieg die Zahl der Fahrten um 10,6 Prozent auf 66,7 Millionen. Bahnchef Rüdiger Grube sagte: „Ein Jahr nachdem wir einen weitreichenden Umbau unseres Konzerns gestartet haben, können wir heute erfreulicherweise feststellen, dass sich die ersten wirtschaftlichen Erfolge einstellen“. Und weiter:  "Wir behaupten uns im hart umkämpften Fernverkehrsmarkt in Deutschland sehr gut, gewinnen Marktanteile zurück und bauen diese sogar weiter aus", sagte Grube. Im Jahr 2015 hatten die Lokführerstreiks, Unwetter und der starken Wettbewerb auf Schiene und Straße den Halbjahresgewinn kräftig schrumpfen lassen.

          Vorrangiges Ziel des Vorstands bleibe es, die Qualität bei Produkten und Dienstleistungen zu verbessern. Obwohl der Wettbewerb in allen Geschäftsfeldern der DB weiter zunehme und der Preiskampf ebenfalls härter werde, so Grube, liege das operative Ergebnis über dem Vorjahr: „Wir sind daher zuversichtlich, dass wir für das Geschäftsjahr 2016 unsere ökonomischen Ziele erreichen werden.“

          Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach sowie dem Amoklauf von München will die Deutsche Bahn noch stärker als bisher in den Ausbau der Sicherheit investieren.


          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Rennen um SPD-Spitze : Das Duell der Ungleichen

          Scholz zieht den Säbel, Geywitz sekundiert: Ihre Gegner, Esken und Walter-Borjans, Lieblingskandidaten der Jusos, sehen im direkten Duell der SPD-Spitzenkandidaten blass aus. Ein Abend im Willy-Brandt-Haus.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.