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Autoindustrie im Wandel : BMW, Daimler und VW verlieren ihren Spitzenplatz

Auf Hochglanz poliert – und trotzdem nicht mehr Spitze: Eine Frau arbeitet im BMW-Werk in Regensburg. Bild: dpa

Lange waren die deutschen Autokonzerne die profitabelsten der Welt – nun sind prominente Hersteller an ihnen vorbeigezogen. Doch für die ganze Branche sind die fetten Jahre wohl vorbei. Dafür gibt es einige Gründe.

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          Die deutschen Autohersteller sind nicht mehr die profitabelsten der Welt. Zwischen Juli und September erwirtschafteten BMW, Daimler und Volkswagen vor Zinsen und Steuern zusammen gut 6,9 Milliarden Euro und erreichten damit eine Gewinnmarge von 5,8 Prozent – Spitzenreiter im dritten Quartal war vor den deutschen Vertretern die Gruppe der japanischen Hersteller aus Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Suzuki sowie Toyota. Ihr Vorsteuerergebnis belief sich auf gut 7,7 Milliarden Euro. Das entsprach einer Marge von 6,1 Prozent, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zur Geschäftslage der 16 größten Autohersteller der Welt hervorgeht.

          Martin Gropp
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Allerdings liegen die deutschen Autoproduzenten auf den bisherigen Jahresverlauf bezogen noch knapp vor der Konkurrenz aus Japan. Zwischen Januar und September verzeichneten sie eine Marge von 7,2 Prozent, die der japanischen Konkurrenz betrug dagegen 6,8 Prozent.

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