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Energieversorgung : Atomwirtschaft: Letzte Kernkraftwerke können weiter betrieben werden

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Kernkraftwerk Emsland – Deutschland steigt aus der Kernkraft aus. Bild: dpa

Voraussetzung sei, dass der Bundestag „zeitnah“ die Gesetze ändere. Zudem sollten die Regulierungsbehörden und Gutachter „rasch“ einbezogen werden.

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          Die deutsche Atomwirtschaft sieht sich in der Lage, die drei letzten Kernkraftwerke so weiter zu betreiben, dass sie schon im kommenden Winter zur Energiesicherheit beitragen. Eigentlich sollten die Anlagen am 31. Dezember vom Netz gehen. Bisher hatte es geheißen, für den Winter 2022/23 stünden nicht genügend Brennelemente zur Verfügung.

          Am Freitag teilte der Verband Kerntechnik Deutschland mit, die Laufzeitverlängerung könnte „einen wichtigen Beitrag zur Energiesicherheit Deutschlands leisten, sowohl im kommenden Winter als auch danach“. Dem Verband gehören die Betreiber sowie wissenschaftliche Einrichtungen an.

          Die Branche sei bereit, „den Weiterbetrieb von Kernkraftwerken in Deutschland zu unterstützen und die dafür notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen“. Die Anlagen seien „in sicherheitstechnisch hervorragendem Zustand. Einem weiteren Betrieb stehen keine sicherheits-bezogenen Gründe entgegen.“

          Voraussetzung sei, dass der Bundestag „zeitnah“ die Gesetze ändere, dass die Regulierungsbehörden und Gutachter „rasch“ einbezogen würden. Und dass die politischen Entscheidungen „belastbar“ mit Blick auf die nötigen Investitionen seien.

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