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Deutsch-französische Beziehung : Europäische Herausforderungen

Pressekonferenz zum deutsch-französischen Regierungsrat Bild: EPA

Europa fällt in Krisen nicht auseinander, bleibt aber weit unter seinen Möglichkeiten. Auch die Währungsunion hat zwar nicht ins Unglück gestürzt, konnte die in sie gesetzten Hoffnungen jedoch bisher nicht vollständig erfüllen.

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          Der 22. Deutsch-Französische Regierungsrat ist in einer Atmosphäre der Nostalgie und des Abschiednehmens zu Ende gegangen. Das letzte Treffen in diesem Format in der Ära Merkel gab Anlass zu Würdigungen der scheidenden Bundeskanzlerin durch Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, verbunden mit Äußerungen gegenseitiger Wertschätzung der deutsch-französischen Beziehungen.

          Seit dem Beginn der Kanzlerschaft Angela Merkels ist Europa durch drei schwere Krisen gegangen. Auf die in den Vereinigten Staaten ausgebrochene große Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 folgte die auch mit erheblichen politischen Verwerfungen einhergegangene, in Europa hausgemachte Eurokrise. Mit der im Frühjahr 2020 ausgebrochenen Pandemie hat ein zweites Mal innerhalb von gut zehn Jahren ein globales Phänomen den alten Kontinent getroffen.

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