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Der Volkswirt : Im Systemwettbewerb mit China

  • -Aktualisiert am

Im chinesischen Hafen von Qingdao stehen Container und Containerbrücken. Bild: dpa

Die Staatskonzerne sind in China auf dem Vormarsch. Darauf muss die hiesige Politik eine Antwort finden. Falsch wäre es, europäische „Champions“ auf Kosten des Wettbewerbs zu schaffen. Ein Gastbeitrag.

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          Im Februar stellte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vor. Es folgten kurz darauf gemeinsam mit dem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire das „Deutsch-Französische Manifest für eine europäische Industriepolitik“ und im Juli, mit Beteiligung der polnischen Wirtschaftsministerin Jadwiga Emilewicz, Vorschläge zur Reform der europäischen Wettbewerbspolitik. Der Elefant im Raum ist China.

          Neben Sicherheitsfragen sind es insbesondere ökonomische Herausforderungen, vor die China mit seinem erfolgreichen Staatskapitalismus die westlichen Marktwirtschaften stellt. China hat in den vergangenen 20 Jahren einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg vorzuweisen. War der Anteil der chinesischen Wirtschaft am Weltsozialprodukt im Jahr 2000 noch bei 7 Prozent, sind es mittlerweile gut 19 Prozent. Die Gefahr, wirtschaftlich gegenüber China ins Hintertreffen zu kommen, ist real.

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